Zeitumstellung auf Winterzeit: Was macht sie mit deinem Schlafrhythmus?

In der Nacht von Samstag, 24., auf Sonntag, 25. Oktober 2026, ist es wieder so weit: Um 3 Uhr nachts wird die Uhr eine Stunde zurück auf 2 Uhr gestellt. Die Winterzeit beginnt. Morgens bekommen wir dadurch wieder etwas mehr Tageslicht, dafür wird es abends früher dunkel. Für die einen heißt Winterzeit: Vorfreude auf die Feiertage. Für die anderen ist es jedes Jahr aufs Neue mühsam, bis sich der Körper an die Zeitumstellung gewöhnt hat. Denn der Unterschied zwischen Sommer- und Winterzeit wirkt sich durchaus auf uns aus. In diesem Beitrag erfährst du alles über die Zeitumstellung und was sie mit deinem Schlafrhythmus macht.

Warum gibt es Winterzeit und Sommerzeit?

Dass wir zweimal im Jahr an der Uhr drehen, verdanken wir einer Entscheidung aus dem Jahr 1980: Damals wurde die Sommerzeit in Deutschland und Österreich (wieder) eingeführt, die Schweiz folgte 1981. Seit 1996 gilt in der gesamten EU eine einheitliche Regelung. Eigentlich ist die Winterzeit unsere „Normalzeit“ – so lief die Uhr, bevor die Sommerzeit kam. Die Sommerzeit sollte Energie sparen, weil es abends länger hell ist. Auslöser dafür war die Ölkrise von 1973. Ganz neu war die Idee übrigens nicht: Schon im Ersten Weltkrieg wurde in Deutschland die Sommerzeit eingeführt, um teure Kohle zu sparen. Ob die Sommerzeit tatsächlich Energie spart, wurde allerdings nie bewiesen.

Winterzeit oder Sommerzeit?

Die Winterzeit hat einige Vorteile: Zuerst einmal schenkt uns die Umstellung auf Winterzeit eine Stunde mehr Schlaf. Außerdem passt die Winterzeit laut manchen Experten besser zum natürlichen Biorhythmus des Menschen. Die Sonne geht früher auf, sodass es morgens früher hell wird. Das hilft beim Aufstehen und Wachwerden. Während der Sommerzeit leiden manche Menschen dagegen unter Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Antriebslosigkeit – vermutlich, weil die Sommerzeit unseren Biorhythmus durcheinanderbringt.

Eselsbrücken

Vergisst du jedes Mal, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird? Dann hilft dir diese Eselsbrücke: Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel VOR das Haus, im Herbst wieder ZURÜCK. Bald beginnt der Winter – also wird die Uhr jetzt eine Stunde zurückgestellt.

Die Auswirkungen der Winterzeit

In der Winterzeit wird es morgens früher hell, abends aber auch früher dunkel. Am kürzesten Tag des Jahres (21. Dezember) geht die Sonne in Deutschland je nach Region zwischen etwa 8:15 und 8:35 Uhr auf und schon zwischen etwa 16:00 und 16:30 Uhr wieder unter. An diesem Tag haben wir also nur rund 8 Stunden Tageslicht. Würden wir das ganze Jahr über bei der Sommerzeit bleiben, ginge die Sonne erst gegen 9:15 bis 9:35 Uhr auf und gegen 17:00 bis 17:30 Uhr unter.

Mehr Morgenlicht unterstützt unsere innere Uhr und wirkt sich positiv auf den zirkadianen Rhythmus aus. Wenn es morgens früher hell ist, wirst du merken, dass du ausgeruhter aufwachst. Morgenlicht regt nämlich die Produktion von Cortisol in deinem Körper an – und das sorgt wiederum für mehr Energie. Aus diesen Gründen gilt die Winterzeit für viele als die „bessere“ Zeit, die der Gesundheit guttut. Der Wechsel von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt kann allerdings Probleme bereiten.

Gemütliches Schlafzimmer mit Boxspringbett in der Winterzeit

Deinen Schlafrhythmus anpassen

Manche merken von der Zeitumstellung gar nichts, andere schlafen wochenlang schlecht. Die eine Stunde Unterschied zwischen Sommer- und Winterzeit kann für deinen Körper eine große Rolle spielen. Deshalb ist es klug, dich auf die Winterzeit vorzubereiten und deinen Schlafrhythmus schon vorher in kleinen Schritten anzupassen. Wie das geht, erklären wir dir hier.

Gewöhnung an die Winterzeit

Damit sich dein Körper möglichst gut an die Winterzeit gewöhnt, ist vor allem Regelmäßigkeit wichtig. Steh also immer zur gleichen Zeit auf und geh zur gleichen Zeit ins Bett. In den Tagen vor der Zeitumstellung kannst du deine Schlafenszeit aber langsam verschieben, zum Beispiel jeden Tag um eine Viertelstunde. So hast du dich schon ein bisschen an deine neue Schlafenszeit gewöhnt, wenn die Winterzeit beginnt.

Außerdem ist es wichtig, tagsüber genug Tageslicht abzubekommen. Geh also viel nach draußen, auch wenn das Wetter mal nicht so schön ist. So bist du tagsüber wach und kannst abends leichter einschlafen. Vor dem Schlafengehen solltest du (helles) Licht dagegen meiden. Vor allem das Licht von Handys, Laptops, Tablets und Fernsehern kann dich wachhalten, weil dein Körper dadurch weniger Melatonin bildet. Dieses Hormon hilft dir beim Einschlafen. Leg also mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen alle Bildschirme weg.

Wachst du morgens trotzdem eine Stunde früher auf? Dann versuche nichts zu erzwingen und bleib nicht einfach liegen. Steh ganz normal auf und genieße die zusätzliche Stunde, in der du es ruhig angehen lassen kannst. Wenn du abends deine gewohnte Schlafenszeit beibehältst, gewöhnt sich dein Körper ganz von selbst an den neuen Rhythmus.

Schlaf und Winterzeit

Eigentlich verursacht der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit eine Art Mini-Jetlag. Deshalb lohnt es sich, in deine Nachtruhe zu investieren, damit sich dein Körper optimal an die neue Zeit gewöhnen kann. Dazu tragen nicht nur die Tipps aus diesem Beitrag bei, sondern auch ein gut eingerichtetes Schlafzimmer. In einem gut gelüfteten Raum mit angenehmer Temperatur und einem bequemen Bett schläfst du schließlich am allerbesten. Könnte dein Schlafzimmer ein Upgrade vertragen, damit du bestens für die Winterzeit gerüstet bist? Dann bist du bei Boxspring Xpert genau richtig. Bei uns findest du alles von Boxspringbetten bis Schlafsofas und von Bettwaren bis Matratzen. So bist du perfekt auf einen herrlichen „Winterschlaf“ vorbereitet!

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